Die Lessingstrasse – ein Ort für Ausstellungen.
Mit Werken von Kandinsky, van Gogh oder Cézanne.
Alle schon dagewesen.

Jugendstil und herrschaftliche Villen auf Schritt und Tritt.

Zahlreiche Gebäude in der Lessingstraße, etwa die Nummer 9 von palastartiger Wucht im Stil der Neurenaissance aus dem Jahr 1896, die Nummer 1 von 1895 mit neugotischem Erker oder die Nummer 2, das sogenannte Kunsthaus von 1909, erzählen von der Geschichte der Jahrhundertwende. Sie alle sind architektonische Reminiszenzen an Renaissance oder Gotik. Durch die historische Umgebung und die ruhige Lage – die Lessingstraße ist Anliegern vorbehalten – fühlt man sich hier ein bisschen der Zeit entrückt.

Interessant sind auch die Geschichten, die die Gebäude erzählen – allen voran das Kunsthaus: Der Architekt Emanuel von Seidl baute es für Franz Josef Brakl, seines Zeichens Opernsänger und späterer Direktor des Gärtnerplatztheaters. Ab 1900 verschrieb sich Brakl ganz der Kunst und stellte in seinem Kunsthaus die Werke berühmter Maler aus, z.B. Franz Marc, van Gogh, Stuck, Kandinsky, Cézanne oder Munch. Beste Lichtverhältnisse, große Fenster und eine Glaskuppel setzten die Werke ideal in Szene. In den dreißiger Jahren bezog das Institut für Geschichte der Medizin das historische Gebäude, in dem es sich bis heute befindet.

Impressionen