Inspiration Lessing

Tun, wozu man Lust hat.
Ein schönes Credo für das Leben
in der Lessingstrasse.

Genies „Thun selten was sie sollen, sondern nur was sie wollen“.

So heißt es in einem Briefwechsel zweier Weggefährten Lessings über ihn wenige Monate nach seinem Tod im Jahre 1781. Und sie haben den Genius des 1729 in Kamenz/Sachsen geborenen Lessing richtig erkannt – noch heute werden seine Bühnenwerke regelmäßig aufgeführt. Mit am bekanntesten dabei ist sicherlich „Nathan der Weise“ aus dem Jahre 1779. Die darin enthaltene Ringparabel, in der es um die Toleranz gegenüber anderen Individuen und Religionen geht, befasst sich mit einem noch immer aktuellen Thema. Aber auch ästhetische, theologiekritische und philosophische Schriften sowie zahlreiche Fabeln und Gedichte stammen aus der Feder Lessings.

Und auch wenn er eher in Städten wie Hamburg, Berlin oder Leipzig heimisch war, vielleicht hätte Lessing sogar ein kleines Sinngedicht über „seine“ Straße in München geschrieben.